Mercedes mit Abschalteinrichtungen in den USA

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Bild am Sonntag und FAZ berichten, dass vertrauliche Unterlagen aus amerikanischen Ermittlungsakten den Autobauer Daimler bzgl. des Abgasskandals belasten. Aus den Dokumente geht hervor, dass Daim­ler-Mit­ar­bei­ter be­reits vor der VW-Die­sel­af­fä­re daran zwei­fel­ten, amerikanische Ge­set­ze bei Stra­ßen­tests (PEMS) ein­hal­ten zu kön­nen. In­ter­ne Mes­sun­gen er­ga­ben spä­ter teils ver­hee­ren­de Er­geb­nis­se.

So sollen bei Mercedes gleich meh­re­re Soft­ware­funk­tio­nen vorhanden sein, die vermutlich nur mit dem Ziel ent­wi­ckelt wur­den, um die gän­gi­gen amerikanischen Ab­gas­tests auf dem Prüf­stand zu be­ste­hen. So ist die sog. Funktion „Bit 15“ so pro­gram­miert, dass die Ab­gas­nach­be­hand­lung nach 26 Ki­lo­me­tern den sau­be­ren Modus ver­lässt. Eine weitere Funk­ti­on, die sog. „Slipguard“ steckt im Fahr­zeug­kon­troll­sys­tem und er­kennt an­hand von Ge­schwin­dig­keit oder Be­schleu­ni­gungs­wer­ten, ob das Fahr­zeug sich auf einem Prüf­stand befindet.

In di­ver­sen Mails zwei­feln selbst Daim­ler-In­ge­nieu­re laut Zeitungsbericht daran, dass diese Funk­tio­nen legal sind.

 

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Veröffentlicht von

Rechtsanwalt Alexander Jüngst, Fachanwalt für Verkehrsrecht und Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

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Rechtsanwalt in Flensburg

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